Berlin
Berlin ist unser zentraler, lokal betriebener KI-Kern – ein werkzeuggestütztes Forschungs- und Simulationssystem. Es verbindet ein großes lokales Sprachmodell mit Quellenarbeit, einem Gedächtnis mit Herkunft, kontrollierten Experimenten und einer Simulationsschicht – und orchestriert die übrigen Systeme. Alles auf eigener Hardware, ohne Cloud.
Wie Berlin denkt
Modellevidenz, kein Realitätsbeweis
Eine Simulation ist ein Experiment im Modell, kein Beweis der Wirklichkeit. Berlin kennzeichnet Ergebnisse ausdrücklich als Modellevidenz – nicht als bewiesene Tatsache.
Nachvollziehbar von Anfang bis Ende
Jeder Forschungslauf hat klare Phasen, feste Artefakte und geprüfte Herkunft. Eingaben, Ergebnisse und Prüfsummen werden gespeichert, damit Dritte den Lauf wiederholen und prüfen können.
Kontrolliert, nicht entfesselt
Werkzeuge sind je nach Aufgabe freigegeben, verändernde Aktionen bestätigungspflichtig, Code läuft isoliert in einer Sandbox. Riskante oder reale Aktionen brauchen eine menschliche Freigabe.
Was Berlin kann
Werkzeuggestützte Recherche
Quellen & EvidenzBerlin sucht, liest und bewertet Quellen, verbindet sie mit eigenem Wissen und nutzt Troja als Faktenprüf-Knoten.
Gedächtnis mit Herkunft
Fakten & KonflikteEin lokales Gedächtnis speichert Fakten mit Herkunft und Gültigkeit. Widersprüche werden nicht still überschrieben, sondern bewahrt und aufgelöst.
Kontrollierte Experimente
ExperimentvertragJedes Experiment braucht Hypothese, Falsifikator, Baseline, Messgrößen mit Einheiten, Seeds, Wiederholungen und Abbruchkriterien – vorab festgelegt.
Simulation über Domänen
Physik bis ChemieVon Quantenchemie über Molekulardynamik und Strömungsmechanik bis zu Batterie- und Klimamodellen – etablierte wissenschaftliche Solver, kontrolliert aufgerufen.
Multimodale Analyse
Sprache, Bild, DokumentTranskription, Sprechertrennung, OCR sowie Bild- und Dokumentanalyse laufen lokal – mit klarer Trennung von Inhalt, algorithmischer Zuordnung und bestätigter Identität.
Speicherbewusste Steuerung
Unload & ResumeFür schwere Berechnungen pausiert Berlin das Hauptmodell, führt den Job aus und stellt den vorherigen Zustand exakt wieder her.
Acht Phasen, ein prüfbarer Lauf
Ein Langzeitlauf trennt Forschung in klar umrissene Phasen – jede mit eigenen Aufgaben, erlaubten Werkzeugen und Artefakten. So bleibt ein ganzer Erkenntnisprozess nachvollziehbar.
Scope
01Frage und Rahmen abstecken.
Sources
02Quellen sammeln und sichten.
Evidence
03Evidenz bewerten und ordnen.
Hypotheses
04Behauptungen in prüfbare Aussagen überführen.
Experiment
05Kontrollierte Simulationen ausführen.
Review
06Ergebnisse und Konsistenz prüfen.
Report
07Befunde strukturiert zusammenfassen.
Audit
08Artefakte hashen und den Lauf versiegeln.
Jedes Ergebnis ist zurückverfolgbar
Für jeden Simulationslauf entstehen Eingabe, Ergebnis, Umgebungsdaten und ein Manifest mit SHA-256-Prüfsummen. So lässt sich ein Ergebnis eindeutig auf seine Eingaben und Artefakte zurückführen.
- Feste Solver-Versionen und dokumentierte Seeds
- Vollständige Randbedingungen, Einheiten und Konvergenzkriterien
- Eingabe, Ergebnis und Umgebung als getrennte Artefakte
- Ein SHA-256-Manifest bindet jedes Ergebnis an seine Eingabe
- Ergebnisse als gestützt, widerlegt oder uneindeutig – immer im Modell
- Ein unabhängiger Review-Pfad kann Konsistenzfehler markieren
Reproduzierbarkeit ist mehr als Dateiintegrität – sie ist die Bedingung dafür, dass aus einer Simulation überhaupt belastbare Evidenz werden kann.
Der Kern, um den sich alles gruppiert
Berlin ist der zentrale KI-Kern unseres Verbunds. Troja liefert Evidenz und Faktenprüfung, Atlas strukturierte Daten, VARDR sichert Entscheidungen ab – und Berlin orchestriert. Es läuft rund um die Uhr auf eigener Hardware in Deutschland, ohne Cloud.
Berlin ist ein lokaler Forschungs- und Simulationsprototyp. Simulationsergebnisse sind Modellevidenz und ersetzen keine reale Messung oder fachliche Prüfung.
Berlin für Ihr Vorhaben
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